Kängurus gehören zu den Beuteltieren – einer Gruppe von Säugetieren, bei denen sich die Jungen in einem Beutel entwickeln. Vor Millionen von Jahren gab es Beuteltiere auf großen Teilen der Welt, aber als sich die sogenannten echten Säugetiere entwickelten, wurden die meisten Beuteltiere verdrängt. Heute leben fast alle Beuteltiere in Australien und Neuguinea, wo ihre Isolation von anderen Kontinenten es ihnen ermöglichte, zu überleben und sich weiterzuentwickeln.
Das Östliche Graue Riesenkänguru ist eine der größten Känguruarten der Welt. Aufgerichtet kann es über zwei Meter hoch werden und mit einem einzigen Sprung bis zu 13,5 Meter weit springen. Auf kurzen Distanzen kann es Geschwindigkeiten von bis zu 65 km/h erreichen. Kängurus ruhen sich oft in den schattigen Bereichen während der heißesten Stunden des Tages aus und kommen vom späten Nachmittag bis zum frühen Morgen heraus, um zu grasen. Sie leben in Herden, die von einem dominanten Männchen angeführt werden. Wenn ein jüngeres Männchen den Anführer herausfordert, kann es zu einem harten Kampf kommen, bei dem der Gewinner die Herde und die Weibchen erhält.
Obwohl die Art heute als nicht gefährdet gilt, können in Zukunft Bedrohungen auftreten, die verheerende Folgen für das Überleben der Art haben könnten. Der Park Zoo nimmt am europäischen Zuchtprogramm EEP zur Arterhaltung teil.
| Wissenschaftlicher Name | Macropus giganteus |
| Größe | 0,8–1,5 Meter |
| Gewicht | bis 65 kg |
| Lebensmittel | Gras und Pflanzen |
| Trächtigkeitsdauer | 9 Monate |
| Anzahl der Jungtiere | 1 Stück |
| Lebenserwartung | 15-12 Jahre |
| Lebensumfeld | Wald, Savanne und Grasland |
| Vertrieb | Australien |
| Lebensweise | Wohnen in der Gruppe |
| Klasse | Säugetiere (Mammalia) |
| Organisation | Diprotodontia |
| Familie | Kängurudjur (Macropodidae) |
| Typ | Graues Riesenkänguru (Macropus giganteus) |