Geparden sind die schnellsten Landsäugetiere der Welt. Auf kurzen Strecken können sie Geschwindigkeiten von über 100 km/h erreichen. Geparden unterscheiden sich in mehrfacher Hinsicht von anderen Katzenarten. So können sie zum Beispiel ihre Krallen nicht einziehen und ihre Pupillen sind rund und nicht schlitzförmig wie bei anderen Katzenarten.
Geparden haben dunkle Streifen unter den Augen, so genannte Tränenstreifen. Sie dienen dazu, das Sonnenlicht zu blockieren, damit der Gepard nicht von der Sonne geblendet wird. Die meisten anderen Raubkatzen jagen in der Morgen- oder Abenddämmerung oder in der Nacht, der Gepard hingegen jagt hauptsächlich tagsüber. Geparden sind auch weniger aggressiv als andere Katzen und wurden im Laufe der Jahrhunderte domestiziert, um bei der Jagd zu helfen, als Gefährten und als Statussymbol. Heute ist er verboten.
Im Parken Zoo halten wir eine der afrikanischen Unterarten des Geparden, den Südlichen Geparden. Früher wurde er wegen seiner Jagd auf Nutztiere stark bejagt, doch heute erkennen die Einheimischen durch Aufklärung und Information sowohl den wirtschaftlichen Wert, den der Gepard durch die Anziehung von Touristen mit sich bringt
und den Wert der Art für die biologische Vielfalt. Der Zoo beteiligt sich am europäischen Zuchtprogramm EEP zur Erhaltung der Art.
CITES A
| Wissenschaftlicher Name | Acinonyx jubatus |
| Größe | 110-140 cm, Widerristhöhe: 70-80 cm |
| Gewicht | 35-50 kg |
| Lebensmittel | Kleine Gazellen und Antilopen, Hasen, Vögel und andere Kleintiere |
| Trächtigkeitsdauer | 90-95 Tage |
| Anzahl der Jungtiere | Bis zu 8 pro Wurf |
| Lebenserwartung | bis zu 15 Jahre |
| Lebensumfeld | Savanne, Steppe, offenes Waldgebiet |
| Vertrieb | Verstreute Gebiete in Afrika |
| Lebensweise | Allein lebende Menschen |
| Klasse | Säugetiere (Mammalia) |
| Organisation | Raubtiere (Carnivora) |
| Familie | Felinen (Felidae) |
| Typ | Gepard (Acinonyx jubatus) |