25. Juni 2015
Im Februar schrieben wir, dass Es gibt Hoffnung für den Amurleoparden (Panthera pardus orientalis), die eine gefährdete Art ist.
Bis dahin hatte sich ihre Zahl verdoppelt, und man schätzt, dass es in freier Wildbahn noch zwischen 50 und 70 Exemplare gibt. Diese Tiere leben in einem kleinen Teil Russlands zwischen Wladiwostok und der chinesisch-russischen Grenze. 220 Tiere befinden sich derzeit in Zoos in Europa, Russland, Nordamerika und Japan. Sie alle sind Teil eines globalen Erhaltungszuchtprogramms, das von der Zoological Society of London und dem Moskauer Zoo koordiniert wird.
Die gute Nachricht ist, dass das russische Ministerium für Naturressourcen einen Plan zur Wiederansiedlung von Amurleoparden im Fernen Osten Russlands förmlich genehmigt hat. Geplant ist der Bau von Einrichtungen in Form spezieller Gehege, in denen sich hoffentlich bereits etablierte Zuchtpaare fortpflanzen werden. Die Jungtiere werden dann von Anfang an in der richtigen Umgebung aufwachsen und können, wenn sie ausgewachsen sind, ausgewildert werden.
Als Standort für die Wiederansiedlung wurde Lazovsky Zapovednik (staatliches Naturschutzgebiet) im Südosten Russlands vereinbart.
Mit dem Bau soll im Frühjahr 2016 begonnen und die Leoparden hoffentlich schon 2017 ausgewildert werden.
Weitere Informationen über die Wiedereinführung und den genehmigten Plan finden Sie unter Allianzen von Amurleoparden und Tigern Website.
Der Amurleopard ist Teil des europäischen Zuchtprogramms zur Erhaltung gefährdeter Arten und ist in Schweden im Zoo Parken und in der Nordens Ark zu finden. Wir sind die Heimat des Zuchtpaares Boris und Takara, die am 21. Juni letzten Jahres ihr erstes Jungtier, Olga, zur Welt brachten. Wenn Sie den Park besuchen, sollten Sie hoch oben in den Bäumen Ausschau halten - dort befinden sich die erstaunlichen Raubkatzen!