11. September 2018
Am Samstag, dem 15. September, ist der Internationale Tag des Roten Pandas, an dem wir besonders auf die Art und ihre Bedrohung aufmerksam machen. Wir unterstützen die Organisation Red Panda Network. Die Organisation setzt sich für den Schutz und die Erhaltung wildlebender Roter Pandas und ihres Lebensraums ein, indem sie die lokalen Gemeinschaften aufklärt und stärkt. Der Lebensraum des Himalaya-Pandas ist eines der artenreichsten Gebiete der Welt. Er ist die Heimat vieler einzigartiger und gefährdeter Arten, darunter Schneeleoparden, Baumleoparden, Asiatische Wildhunde und Rote Pandas. Der Rote Panda wurde als Indikator- und Schirmart in dieser Ökoregion identifiziert. Seit 2007 setzt sich das RPN für den Schutz des Gebiets ein und hat das Programm auch erfolgreich auf Zentral- und Westnepal und Bhutan ausgeweitet. Künftig wird das RPN seine Bemühungen in allen Ländern des Verbreitungsgebiets des Roten Pandas, einschließlich Indien, China und Myanmar, verdoppeln. Wenn auch Sie einen Beitrag leisten oder mehr erfahren möchten, besuchen Sie redpandanetwok.org

Um gefährdete Arten zu erhalten und zu verhindern, dass sie aussterben, sind Anstrengungen an mehreren Stellen der Kette erforderlich. Im Zoo können wir durch Zucht und Forschung dazu beitragen, eine Genbank anzulegen, und gleichzeitig mehr über das Verhalten und die Bedürfnisse der Arten lernen. Die Erhaltungsarbeit in Zoos wird als Ex-situ-Arbeit bezeichnet, was bedeutet, dass die Arbeit außerhalb des Heimatgebiets der Art durchgeführt wird. Erhaltungsmaßnahmen werden auch in-situ durchgeführt, d. h. in dem Gebiet, in dem die Art lebt oder in der Vergangenheit gelebt hat. Wir im Zoo Parken beteiligen uns an mehreren solcher Projekte, darunter auch das Rote-Panda-Netzwerk.
