Erdmännchen sind kleine, charmante Wesen, die in großen Kolonien von bis zu 50 Tieren leben. Sie verfügen über ein ausgeklügeltes Wachsystem gegen Raubtiere, bei dem ein oder mehrere Gruppenmitglieder von einem erhöhten Aussichtspunkt aus Wache halten. Bei Gefahr warnt der Wachposten mit lauten Rufen, damit die Gruppe Schutz in ihren unterirdischen Bauten suchen kann. Erdmännchen-Gruppen verteidigen ihr Territorium vehement und es kann zu heftigen Kämpfen kommen, wenn sich andere Gruppen zu sehr nähern oder ein Eindringling zu neugierig ist. Wenn es um die Fortpflanzung geht, bekommt nur das dominante Paar der Kolonie Nachwuchs. Während die Eltern auf Nahrungssuche sind, kümmern sich andere Gruppenmitglieder um die Jungen. Erdmännchen stellen sich mit dem Bauch zur Sonne, um sich aufzuwärmen, da ihr Bauch dunkel und spärlich behaart ist. Wenn Sie Geduld haben, können Sie unsere Erdmännchen beobachten, wie sie Wache halten, Insekten jagen oder ihren Bauch in der Sonne wärmen, genau wie sie es in freier Wildbahn tun. Heute gelten Erdmännchen nicht als gefährdet, und es werden keine speziellen Schutzmaßnahmen durchgeführt.
| Wissenschaftlicher Name | Suricata suricatta |
| Größe | 25–30 cm |
| Gewicht | 0,7–0,9 kg |
| Lebensmittel | Insekten, Skorpione und Eidechsen |
| Trächtigkeitsdauer | ca. 75 Tage |
| Anzahl der Jungtiere | 4–5 Uhr |
| Lebenserwartung | 10-12 Jahre |
| Lebensumfeld | Trockene Graslandschaften |
| Vertrieb | Kalahariwüste in Südafrika |
| Lebensweise | Wohnen in der Gruppe |
| Klasse | Säugetiere (Mammalia) |
| Organisation | Raubtiere (Carnivora) |
| Familie | Mangusten (Herpestidae) |
| Typ | Surikat |