Der Fischotter stürzt sich fröhlich ins Wasser und fängt seine Beute – und wie der Name schon sagt, ernährt er sich hauptsächlich von Fisch. Sie sind ausgezeichnete Schwimmer, die teilweise Schwimmhaut zwischen den Zehen ihrer Vorderpfoten haben, was ihnen auch hilft, glitschige Beute festzuhalten. Bei der Jagd schleichen sie sich am Ufer an ihre Beute heran und richten ihre Schnurrhaare nach vorne und ins Wasser gesenkt, um Bewegungen von Fischen zu spüren. Sie können auch unter Wasser tauchen, um ihre Beute zu fangen.
In den letzten Jahren ist die Zahl der Fischkatzen in freier Wildbahn drastisch zurückgegangen. Einst war diese Art weit verbreitet, doch mittlerweile ist ihr Bestand so stark geschrumpft, dass es Forschern nicht einmal mehr gelingt, sie mit sogenannten ”Kamerafallen” zu fotografieren, die vorbeikommende Tiere automatisch aufnehmen. Man weiß daher heute nicht, wie viele Fischkatzen tatsächlich noch in freier Wildbahn leben. Die Zerstörung von Mangrovenwäldern und Feuchtgebieten in Asien führt zu großen Problemen für viele Tiere. Man geht davon aus, dass in den letzten 20 Jahren etwa 50 % verschwunden sind. Wir können dazu beitragen, diese Tiere zu retten, indem wir beispielsweise den Import und Verzehr von Riesengarnelen einstellen, da deren Zucht maßgeblich zur Ausbeutung der Mangrovenwälder beiträgt. Der Park Zoo beteiligt sich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP), um die Art zu erhalten.
CITES B
| Wissenschaftlicher Name | Prionailurus viverrinus |
| Größe | 65-85 cm |
| Gewicht | 6–12 kg |
| Lebensmittel | Fische, Krebstiere, Frösche, Schlangen, Vögel, kleinere Säugetiere |
| Trächtigkeitsdauer | 63 Tage |
| Anzahl der Jungtiere | 1-4 pro kull |
| Lebenserwartung | ungefähr 15 Jahre |
| Lebensumfeld | Wald in Wassernähe, Feuchtgebiete, Mangrovenwald |
| Vertrieb | Kleine, verstreute Gebiete in Süd- und Südostasien |
| Lebensweise | Allein lebende Menschen |
| Klasse | Säugetiere (Mammalia) |
| Organisation | Raubtiere (Carnivora) |
| Familie | Felinen (Felidae) |
| Typ | Fischkatze (Prionailurus viverrinus) |