Der Afrikanische Wildhund, der auch als Hyänenhund bezeichnet wird, lebt in Rudeln mit einer klaren sozialen Struktur. Das Rudel besteht meist aus 6 bis 20 Individuen mit einer dominanten Fähe und einem dominanten Rüden, wobei es im Rudel gewöhnlich mehr Rüden als Fähen gibt. Da das Rudel gemeinsam jagt, kann es Beutetiere erlegen, die ein Mehrfaches ihres eigenen Gewichts wiegen, und sie jagen überwiegend verschiedene Antilopenarten. Afrikanische Wildhunde sind sehr ausdauernde Läufer und treiben ihre Beute bei der Jagd oft über lange Strecken vor sich her. Afrikanische Wildhunde verfügen über ein ungewöhnliches Repertoire an Lauten, die am ehesten als Zwitschern, Piepsen, Wimmern, Bellen und Knurren beschrieben werden können. Die größten Bedrohungen für die Art sind Lebensraumzerstörung und die Fragmentierung ihrer Lebensräume sowie Beutetierknappheit. Auch Konflikte mit Menschen und Krankheiten, die von Haushunden übertragen werden, sind in einigen Gebieten ein Problem. CITES B.
| Wissenschaftlicher Name | Afrikanischer Wildhund |
| Größe | 85-141 cm |
| Gewicht | 18-36 kg |
| Lebensmittel | Antilopen |
| Trächtigkeitsdauer | 73 Tage |
| Anzahl der Jungtiere | 10-11 pro Kull |
| Lebenserwartung | 10-12 Jahre |
| Lebensumfeld | Savannen und offene Waldgebiete |
| Vertrieb | Südafrika und Ostafrika |
| Lebensweise | Wohnen in der Gruppe |
| Klasse | Säugetiere (Mammalia) |
| Organisation | Raubtiere (Carnivora) |
| Familie | Kaniden (Canidae) |
| Typ | Afrikanischer Wildhund |