Die Natur, der Planet und alles um uns herum sind auf ein ausgewogenes Zusammenspiel angewiesen, um zu überleben und zu gedeihen. Heute ist die biologische Vielfalt durch den Menschen bedroht, u. a. durch Abfälle, Emissionen, übermäßigen Verbrauch, das Aussterben von Arten, invasive Arten und Abholzung.
Die Erhaltung der Artenvielfalt war noch nie so wichtig wie heute. Sehen Sie sich den folgenden Film an und erfahren Sie mehr über die Bedeutung biologischer Wechselwirkungen und was passiert, wenn Arten in bestimmten Gebieten aussterben.
Wie Wölfe Flüsse verändern - YouTube
Im Folgenden finden Sie einige Tipps, wie Sie die Artenvielfalt in Ihrem eigenen Garten fördern können.
Gifte und Düngemittel
- Keine Kunstdünger verwenden
- Keine Pestizide verwenden
Hecken und Sträucher
- Offener Reis- oder Komposthaufen das ganze Jahr über
- mindestens 5x5m zusammenhängendes Dickicht aus Sträuchern/Bäumen
- Grundstücksgrenzen oder andere Einfriedungen, die aus einheimischen Laubsträuchern und Bäumen bestehen
- Mindestens 5 verschiedene Arten von Sträuchern und Bäumen, die von Insekten bestäubt werden
- Unberührter Boden mit Laub unter Bäumen und Sträuchern
Große Bäume und Totholz
- Mindestens ein großer Baum mit einem Stammdurchmesser von mindestens 50 cm
- Mindestens ein alter Baum mit abgestorbenen Ästen und Löchern im Baumstamm
- Mindestens ein lebender Laubbaum mit Fäulnis und Hohlräumen im Baumstamm
- Mindestens ein toter Baumstamm, stehend oder liegend
Kräuter und Grasland
- Blumenbepflanzung mit mindestens 10 verschiedenen Arten von Insektenbestäubern
- Ungeschnittener Rasen mit mindestens 10 einheimischen Arten
- Begrüntes Dach mit Pflanzen
Feuchtwiese und Wasser
- Feuchte/feuchte Gebiete mit Wiesen- und Sumpfpflanzen
- Gartenteiche oder ähnliches mit und ohne Fische
Böden und Grünland
- Nährstoffarmer Mineralboden mit Sandkies oder größeren Steinen
- Steinmauern
- Erdwall oder Hang
- Steinhaufen oder nährstoffarmer Boden
Nester für Vögel und Säugetiere
- Gebäude, alte Bäume oder Nistkästen für Brutvogelarten
- Gebäude, alte Bäume oder Höhlen, in denen Säugetiere ihre Jungen zur Welt bringen können