18. August 2016
Der Kaiser-Salamander gehört zu den 100 bedrohtesten Arten der Welt* und ist auf der Roten Liste der IUCN als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft. Ihre Zahl ist in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen, und man geht davon aus, dass heute weniger als 1000 Exemplare in freier Wildbahn leben. Sie leben ausschließlich in einem 10 Quadratkilometer großen Gebiet rund um drei Wasserläufe im Iran.
Im Winter verbringen sie die meiste Zeit an Land, versteckt unter Steinen und Stämmen. Wenn der Frühling kommt und die Paarungszeit beginnt, suchen sie das Wasser auf.
Der Hauptgrund für ihren starken Rückgang ist der illegale Tierhandel. Wilde Salamander werden gefangen und auf dem Schwarzmarkt als Haustiere verkauft. Dies hat auch zu einem Mangel an erwachsenen, geschlechtsreifen Tieren geführt. Eine weitere Bedrohung ist die Zerstörung und der Verlust ihres Lebensraums – unter anderem wird viel Brennholz in ihrer Umgebung gesammelt. Dies, zusammen mit häufigen, schweren Dürren in der Region, macht den Salamandern das Leben schwer. Invasive Karpfen, die ihre Eier und Larven fressen, sowie Dämme in den Wasserläufen erleichtern die Situation keineswegs.
Es ist wichtig, ein Ex-situ-Zuchtprogramm für diese Art zu haben, da sie sonst Gefahr läuft, in naher Zukunft auszusterben. Dies, zusammen mit lokalen Naturschutzbemühungen und einer strengeren Kontrolle des illegalen Handels, kann der Art hoffentlich helfen, sich wieder zu erholen.
Der Zoo von Parken hat Kaiser}{|\em>Salamander, die in naher Zukunft in ihrem schönen Terrarium im Wüstenhaus ausgestellt werden.
* Laut dem Bericht ”Priceless or worthless” der ZSL (Zoological Society of London).