Stattliche, langbeinige Vögel

30. Juli 2016

Im Park des Zoos haben wir zwei Flamingosarten – den Kubaflamingo und den afrikanischen Flamingo. In freier Wildbahn leben sie in getrennten Gebieten, aber eine Gemeinsamkeit beider Arten ist unter anderem ihre Fressweise. Sie nehmen Nahrung mit dem ganzen Kopf und Teilen des Halses unter der Wasseroberfläche auf. Dann trampeln sie mit den Füßen Schlamm auf und sieben das Wasser mit dem spezialisierten Schnabel aus dem Maul. Das Wasser fließt dann hinaus und die Nahrung bleibt im Maul zurück. Beide Arten bauen auch kuppelförmige Nester mit einer Vertiefung an der Spitze – fast wie ein Mini-Vulkan, bestehend aus Schlamm, Steinen, Gras und Federn. Dort legen sie meist ein einziges Ei, das sie dann 27-31 Tage ausbrüten.